Mai 1999// The Matrix

Das Synchronteam hat die Gelegenheit, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen den Film vorab zu sehen. Mit dabei sind Dialogregisseur Clemens Frohmann und die Sprecher der wichtigsten Rollen: Benjamin Völz (Neo), Martina Treger (Trinity), Tom Vogt (Morpheus). Der Film, 136 Minuten lang, wird noch von echten Filmrollen projiziert, bald würde es das nicht mehr geben.
Mit den Aktwechseln dauert die Sichtung mehr als drei Stunden.
Nach dem Ende der letzten Filmrolle herrscht tiefe Stille. Alle sind mitgenommen wie von einer stundenlangen Achterbahnfahrt. Wir sehen uns an, jemand spricht es aus: Wir sind gerade Zeugen, wie Filmgeschichte gemacht wird. The Matrix definiert neu, was Kino kann.

Und so war es.

And the Winner is ...

Dieser kleine Film im Stil einer Landesbildstelle, ich weiß gar nicht mehr, welche Agentur ihn gemacht hat, war ein sogenannter Gold-Spot. Das heißt: ein Kreativer hat eine Idee, die ihm preiswürdig vorkommt. Dann sucht seine Agentur einen Kunden, der daran Spaß hat (auch wenn der Film es nie in die ‚offizielle‘ Kampagne der Firma schafft). Der Spot wird produziert und irgendwann nachts um 3 auf einem Regionalsender einmal geschaltet – das ist Voraussetzung, damit er bei einem Festival eingereicht werden kann. Voilà: der Gold-Spot.

Sollte jemand über das Projekt noch näher im Bilde sein, bitte ich um Mitteilung!

Laurence Fishburne in OUTBREAK

In Outbreak spielte Fishburne den Chef der US-Seuchenabwehr. Hier setzt er seiner Frau die rettende Spritze. Die Szene geht, finde ich, unter die Haut.